Schulentwicklung

 

Die Phase „0“

 

Die Teilnahme an vielen Wettbewerbsverfahren für Schulen und Bildungsbauten und die Projektierung von diversen Schulen in unserem Büro haben sehr deutlich gezeigt, dass Planungsprozesse häufig auf einer Grundlage starten, die lediglich Notwendigkeiten abbildet und zeitgemäßes Lernen nicht ermöglichen kann. Die in den meisten Fällen fehlende Abstimmung mit den Nutzern stellt ein weiteres Defizit dar, das den weiteren Planungsprozess und nicht zuletzt das Ergebnis erheblich beeinträchtigen kann.

 

Diese Situation wird auch in der öffentlichen Diskussion um Schulentwicklung thematisiert.

 

Vor diesem Hintergrund sehen wir eine vor der eigentlichen Projektierung vorgeschaltete Auseinandersetzung mit dem Ziel einer strategischen und programmatischen Konzeption als „Phase 0“ bei der Entwicklung von Schulstandorten als erforderlich. In Einzelfällen haben wir dies in Form von Machbarkeitsstudien bereits mit einer guten Resonanz praktiziert.

 

Neben der Moderation und Integration aller Beteiligter von Anfang an und der Abwicklung eines abgestimmten Prozesses steht für uns die Entwicklung einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Lösung im Mittelpunkt. Ziel dieser Konzeption ist eine größere Leistungsfähigkeit, verbesserte Kommunikation und eine effiziente Organisationsstruktur zu entwickeln, die Kosten und Arbeitsprozesse optimiert.

 

Inhaltlich setzt sich die „Phase 0“ aus den beiden Themenschwerpunkten Strategie und Programm zusammen. Aufgrund der Abhängigkeiten, die sich zwischen diesen Bereichen ergeben, erscheint eine Gesamtbetrachtung jedoch als sinnvoll.

 

Die strategischen Konzeption beinhaltet folgende Aspekte:

 

  • Untersuchung und Bewertung von Schulstandorten im Hinblick auf langfristige Entwicklungen
  • Vergleich verschiedener Standorte
  • Feststellung von Potentialen und Chancen
  • Entwicklung von langfristigen Szenarien
  • Integration in den Bestand

 

Folgende Schwerpunkte sind Bestandteil bei der Entwicklung einer programmatischen Konzeption:

 

  • Entwicklung einer organisatorischen Struktur auf Grundlage des pädagogischen Konzeptes und von aktuellen Entwicklungen im Schulbau
  • Erstellung eines Nutzungskonzeptes mit resultierendem Raumprogramm
  • Integration in mögliche Bestandsbauten