

Das Forschungszentrum Jülich zählt mit seinen rund 4.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den größten Forschungszentren Europas. In der hauseigenen Zentralen Berufsausbildung wird in naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufen der eigene Nachwuchs herangezogen und geschult. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um die Bereiche Mechanik, Elektrotechnik, Physik, Chemie, Technisches Zeichnen sowie kaufmännische Ausbildungsberufe.

Entgegen der städtebaulich kompakten Organisation der Gebäude auf dem Areal des Forschungszentrums ist die Zentrale Berufsausbildung bislang außerhalb dieses klar umrissenen Geländes und in räumlicher Distanz hierzu in den Gebäuden eines umgenutzten Militärstandortes untergebracht. Ziel der Machbarkeitsstudie ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Verlegung der Zentralen Berufsausbildung auf das Areal des Forschungszentrums unter Berücksichtigung funktionaler und wirtschaftlicher Aspekte erfolgen kann.

Der Raumbedarf wurde aus der vorhandenen Flächenorganisation in den momentan genutzten Bestandsgebäuden in Kombination mit zusätzlichen Angaben bzw. Anforderungen der Nutzer hinsichtlich des Raumangebotes, der Organisation, der Funktionalität etc. entwickelt.

Zur Umsetzung der Aufgabe wurden zwei zu untersuchende Alternativen vorgegeben:
- Umnutzung eines Bestandsgebäudes
- Neubau