Mensa des Rhein-Maas Gymnasiums in Passivhausbauweise, Aachen

Im Zuge des Ausbaus als Ganztagsschule sollte das Rhein-Maas-Gymnasium eine Mensa erhalten. Neben dem geforderten Ganztagsbereich sollten mit dem Neubau ebenfalls drei neue Klassenräume realisiert werden, die einen abgängigen Pavillon ersetzen.

Entstanden ist ein kompakter quaderförmiger Baukörper, der durch drei Ausschnitte modelliert wird. Dadurch werden die drei Klassenräume in der Kubatur ablesbar.
Während sich der Mensabereich mit Küche und entsprechenden Nebenräumen im Erdgeschoss zum Schulhof hin platziert, sind die drei neuen Klassenräume im oberen Geschoss untergebracht. Dort besteht die Option durch einen Steg an das bestehende Gebäude anzuschließen.

Durch die Anordnung der drei Klassen um einen fast quadratischen Erschließungsraum entsteht eine räumliche Konfiguration, die es ermöglicht eine Mitte für die drei neuen Räume zu schaffen. Es entsteht ein weiterer kommunikativer Lernraum, der die geforderten Klassenräume als Kommunikationszone ergänzt und den Lernbereich erweitert. Großzügige Glaselemente zu den Klassenräumen hin schaffen viel Transparenz und fördern das Miteinander. Zusätzlich schafft ein zweigeschossiger Luftraum die Verbindung zwischen beiden Geschossen und läßt weitere interessante Blickbeziehungen innerhalb des Gebäudes zu.

Standort:
Rhein-Maas-Straße 2
52066 Aachen

Bauherr:
Stadt Aachen
Gebäudemanagement der Stadt Aachen
Lagerhausstraße 20
52064 Aachen

Daten:
BGF: 767,9 qm
BRI: 3.420 cbm

Baubeginn: Mai 2011
Fertigstellung: geplant September 2012

Leistungsphasen:
1-9, Ausschreibung, Vergabe und Bauleitung von Borgmann Architekten und Ingenieure GmbH durchgeführt

Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. Architekt Simon Gellert
Dipl.-Ing. Corinna Lauth
Dipl.-Ing. Architekt Guido Schwark

Fotos:
Hausmann Architekten GmbH